Mittwoch, 26. August 2009

(Fast) perfektes Tennisjahr endet mit der Vize-Westfalenmeisterschaf

Für die Herren 40 Mannschaft vom Tennisteam Hörstel sollte es der krönende Abschluss der diesjährigen Tennis-Sommersaison werden. Denn mit dem Erreichen des Gruppensieges in der Westfalenliga, der höchsten Spielklasse in NRW, hatten sich Teamcaptain Heinz-Georg Klasing & Co. für das Finale um die Mannschafts-Westfalenmeisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg qualifiziert. Leider ging das Finale am vergangenen Samstag beim favorisierten THC Münster mit 1:8 verloren, die westfälische Vizemeisterschaft ist aber dennoch ein großer Erfolg für das Hörsteler Team, das als Liganeuling mehr erreicht hat, als im Vorfeld erwartet werden konnte. Immerhin schaffte das in letzten Jahren sukzessive verstärkte Team mit dem Deutschen Meister 2008 im Doppel Hendrik Böttcher, dem Vizewestfalenmeister 2009 Thorsten Fraaß, sowie Markus Schäche, Martin Bolte, Wolfgang Nolze, Heinz-Georg Klasing, Matthias Middendorf, Rolf Mackowiak und Jürgen Lücke bis zum Finale mit 16 Siegen in Serie 2 Aufstiege nacheinander und wurde im letzten Winter sogar Mannschafts-Westfalenmeister in der Halle. Dass es im Spiel gegen Münster dieses Mal (noch) nichts wurde mit der Westfalenmeisterschaft und dem Aufstieg in Deutschlands höchste Seniorenspielklasse lag weniger an der Schwäche der Hörsteler, als viel mehr an der Stärke der Münsteraner, die als Regionalliga-Absteiger nun den direkten Wiederaufstieg realisierten. Trotz des am Ende glatten Spielausgangs sahen die Zuschauer auf der voll besetzten Platzanlage spannende Matches in denen Hörstel den Münsteranern alles abverlangte, um am Ende aber dennoch bereits nach den Einzeln mit 1:5 uneinholbar in Rückstand zu geraten, so dass die Doppel nicht mehr ausgetragen werden mussten. Besonders zu Beginn sah es danach jedoch überhaupt nicht aus. Denn Klasing an Nr.6 legte gegen Rafael Borchard los wie die Feuerwehr und gewann den ersten Satz gegen den zu diesem Zeitpunkt auch noch ein wenig indisponierten Münsteraner verdient mit 6:4. Auch Martin Bolte an Nr. 4 überwand die anfängliche Nervosität schnell und konnte den ersten Satz gegen Frank Hartwig sehr ausgeglichen gestalten. Trotz des knappen 5:7 schien auch hier noch alles drin zu sein. Schließlich zeigte sich auch Thorsten Fraaß an Nr. 2 gegen Lutz Rethfeld gut eingestellt. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich Fraaß mit knallharten Schlägen in den dritten Satz. Hörstel’s Rezept, aus der ersten Einzelrunde vielleicht mit 2 Siegpunkten herauszukommen, schien also aufzugehen. Doch die vielversprechenden Zwischenstände hielten leider nicht bis zum Ende. Borchard steigerte sein Spiel, in gleichem Maße schlichen sich bei Klasing ein paar mehr Fehler ein und das reichte dann schon aus für ein am Ende glattes 4:6, 6:1 und 6:1 für Münster. Ähnlicher Spielverlauf an Position 4: Hartwig spielte nach dem gewonnenen ersten Satz wie befreit auf und schoß den nun chancenlosen Bolte im zweiten Satz mit 6:1 ab, es hieß 2:0 für Münster. Und auch Fraaß konnte das Tempo und Niveau des zweiten Satzes im dritten Satz nicht mehr mitgehen; 2:6, 6:4 und 3:6 hieß es für den am Ende fehlerlos spielenden Rethfeld, der sein Team auf 3:0 davon ziehen ließ. Damit war die Vorentscheidung quasi schon gefallen. Denn im Spitzeneinzel war von Hendrik Böttcher auf Seiten von Hörstel gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Dirk Leppen nicht wirklich ein Sieg zu erwarten, was sich beim glatten 6:2 und 6:0 dann auch bewahrheitete. Für Böttcher, der diesmal leider nicht zu seinem Spiel fand, wäre vielleicht ein besseres Ergebnis drin gewesen, ein Sieg jedoch nicht. Und auch Markus Schäche hatte mit der Nr.4 der Deutschen Herren 45 Rangliste Holger Drewes eine schier unlösbare Aufgabe vor der Brust. Das glatte 6:1 und 6:1 bestätigte diese Vermutung und sorgte damit vorzeitig für die Entscheidung für Münster. Da nützte es auch nichts mehr, dass Wolfgang Nolze an Nr. 5 seine „weiße Weste“ in dieser Saison behielt und mit einem stark herausgespielten knappen 3-Satz Sieg über Guido Röwekamp für den Hörsteler Ehrenpunkt sorgte (6:7, 6:1, 7:6). Somit stand Hörstel am Ende zwar „nur“ mit der Vize-Westfalenmeisterschaft da, mit der angestrebten Titelverteidigung im Winter 09/10 und einem neuerlichen Anlauf Richtung Regionalliga stehen für den SC Hörstel die kommenden Aufgaben schon vor der Tür.

Vize-Westfalenmeister 2009 wurden die Herren40 vom Tennisteam Hörstel.
hinten v.l.: Rolf Mackowiak, Matthias Middendorf, Hendrik Böttcher, Markus Schäche
vorne v.l.: Martin Bolte, Thorsten Fraaß, Heinz-Georg Klasing, Wolfgang Nolze
nicht auf dem Foto: Jürgen Lücke

Montag, 29. Juni 2009

Hörstel's Herren40-Westfalenligaexpress stellt Weichen auf Finaleinzug

Quasi im Eilzugtempo fegten die Herren40 des Tennisteams Hörstel beim 9:0 im letzten Gruppenspiel der Westfalenliga über den TC Rot-Weiß Gevelsberg hinweg. Denn gerade einmal 5 Stunden dauerte ihr Gastspiel, das allerdings angesichts der gewittrigen Wetterlage auch direkt auf 5 Plätzen gleichzeitig begann. So hatten Teamkapitän Heinz-Georg Klasing und Co. schon nach knapp 3 stündiger Spielzeit die erforderlichen 5 Punkte "im Sack" und damit den Finaleinzug um die Westfalenmeisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg mit einer eindrucksvollen Vorstellung untermauert. Die Gevelsberger konnten Hörstel dabei zu keiner Zeit in Gefahr bringen, zu groß war die Überlegenheit der schon vor der Partie als Gruppensieger feststehenden Hörsteler, die dieses Mal ihre Stammkräfte Thorsten Fraaß (Nr.2) und Markus Schäche (3) in den Einzeln schonten, so dass Matthias Middendorf und Rolf Mackowiak an den unteren Positionen zum Einsatz kamen und sich mit ihren Siegen erneut für weitere Aufgaben empfehlen konnten. Somit ist die Geschichte des Spiels wie schon in der Vorwoche gegen Gelsenkirchen schnell erzählt. Hendrik Böttcher (Nr.1, 6:2 7:6 gegen Stefan Steinbach), Martin Bolte (Nr.2, 6:1 6:2 gegen Uli Steinbach), Wolfgang Nolze (Nr.3, 6:1 6:1 gegen Woronka), Heinz-Georg Klasing (Nr.4, 6:3 2:6 6:2 gegen Potapov), Matthias Middendorf (Nr.5, 3:6 6:4 6:0 gegen Schmidt) und Rolf Mackowiak (Nr.6, 6:0 6:1 gegen Stube) sorgten schnell für alle 6 Einzelpunkte gegen die ersatzgeschwächten Gevelsberger, denen Hörstel auch in den aufgrund einer Verletzung eines Gevelsberger Spielers nur 2 gespielten Doppeln mit Thorsten Fraaß/Markus Schäche (3:6 6:1 7:6 gegen Steinbach/Woronka) und Nolze/Mackowiak (6:4 6:1 gegen Potapov/Stube) keinen Ehrenpunkt gönnte. Damit kam auch dieses Mal wieder der komplette Spielkader zum Einsatz und war wie schon mehrfach in dieser Saison wieder ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Teams, das jetzt schon seit 3 Sommerspielzeiten ungeschlagen ist. Keine leichte Aufgabe für Klasing und Co., hier zu jedem Spieltag immer die richtigen 6 Spieler herauszupicken, denn an Motivation und Fitness mangelt es allen 8 Spielern wahrlich nicht. Alle Spieler sind heiß auf jedes einzelne Match und daher läuft auch zu jedem Spieltag immer der komplette Kader auf und kommt nach Möglichkeit auch zum Einsatz, egal um was und gegen wen es geht. "Unser Masterplan mit 3 Aufstiegen in Folge ist voll auf gegangen", bringt es Klasing auf den Punkt. 2007 erfolgte ihr Herren40-Startschuss in der Münsterlandliga und seitdem geht es für das sukzessive vervollständigte und systematisch verstärkte Team steil bergauf und mit dem Erreichen des Finales um die Westfalenmeisterschaft ist jetzt der (vorläufige) Höhepunkt dieser beeindruckenden Siegesserie erreicht. "Ich freue mich und bin stolz darauf, in einer so tollen Truppe spielen zu dürfen und vielleicht hier und da auch mal einen wichtigen Sieges-Beitrag leisten zu dürfen", auch Spitzenspieler Hendrik Böttcher war seine große Freude über den bisherigen Saisonverlauf deutlich anzumerken. So holt jeder Spieler an seiner Position immer für sein Team das Optimum heraus und gepaart mit der enormen Doppelstärke ergibt sich so ein Mix, der das Team für jeden Gegner schwer ausrechenbar und besiegbar macht. Ob die Serie allerdings auch im mit Spannung erwarteten Finale gegen den THC Münster noch halten wird, ist die große Frage, deren Antwort noch rund 8 Wochen auf sich warten läßt, denn das Match startet nach der Sommerpause am 22. August. Mit dem Regionalliga-Absteiger wartet hier ein sehr harter Brocken auf das Team, denn auch die Münsteraner gingen souverän durch alle Gruppenspiele und können mit einem Spielerkader aufwarten, der in der Liga seinesgleichen sucht. Der Sieger der Partie, in der Münster als der bessere der beiden Gruppensieger Heimrecht genießen wird, darf sich nicht nur mit dem Mannschafts-Westfalenmeistertitel schmücken sondern wird gleichzeitig auch noch mit dem Aufstieg in die Regionalliga-West, der höchsten Seniorenspielklasse in Deutschland, belohnt. Zumindest die Freudengesänge des Hörsteler Teams bei den mehrfach eingelegten Tankstopps (nicht nur für die Auto's) während der Rückfahrt aus Gevelsberg lassen jedoch schon erahnen, dass sie sich auch für den absoluten Saisonhöhepunkt noch einiges vornehmen werden und sich die Siegesserie sicherlich nicht kampflos aus den Händen reißen lassen werden.

Sie haben den Gruppensieg geschafft und spielen am 22. August um die Westfalenmeisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg. Die Herren40 vom Tennisteam Hörstel mit Rolf Mackowiak, Matthias Middendorf, Hendrik Böttcher, Markus Schäche (hinten v.l.), Martin Bolte, Thorsten Fraaß, Heinz-Georg Klasing, Wolfgang Nolze (vorne v.l.) und (leider nicht auf dem Foto) Jürgen Lücke.

Sonntag, 21. Juni 2009

Herren40 im Westfalenliga-Finale!

Finale, ooho! Auch Regen und der Gelsenkirchener TK konnten den Siegeszug der Herren40 Mannschaft des Tennisteams Hörstel in der Westfalenliga nicht aufhalten. Denn sie blieben nun auch im 5. Saisonspiel ungeschlagen und stehen nach einem ungefährdeten 9:0 über die Gäste aus der Ruhrstadt bereits vorzeitig als Gruppensieger fest. Auch ohne ihren diesmal verhinderten Kapitän Heinz-Georg Klasing und ihre etatmäßige Nr.4, Martin Bolte, hatten die Hörsteler erwartungsgemäß recht wenig Mühe mit den fairen, aber bereits als Westfalenliga-Absteiger feststehenden Gelsenkirchenern. In allen Einzeln von Hendrik Böttcher (6:4, 6:2 gegen Tesanovic), Thorsten Fraaß (6:4, 6:2 gegen Oppor), Markus Schäche (6:2, 6:0 gegen Quick), Wolfgang Nolze (6:0, 6:0 gegen Sander), Matthias Middendorf (6:2, 6:2 gegen Klostermann) und Rolf Mackowiak (6:2, 6:3 gegen Kampermann) feierte Hörstel glatte 2-Satz-Siege und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung, so dass die Gäste auch angesichts der durch die zahlreichenden Regenunterbrechungen fortgeschrittenen Zeit auf die Austragung der Doppelspiele zu Gunsten von Hörstel verzichteten. 9:0 hieß es somit am Ende und sie können sich jetzt tatsächlich auf das Finale um die Mannschafts-Westfalenmeisterschaft am 22. August freuen. Gegner und Gastgeber dieses Matches, dessen Gewinner gleichtzeitig einziger Aufsteiger in die Regionalliga-West sein wird, wird das Team vom THC Münster sein, das in der anderen Westfalenligagruppe ebenfalls schon vor dem letzten Spieltag als Gruppensieger feststeht.

Sonntag, 14. Juni 2009

Herren40 Sommernachtstraum in Bielefeld

Die Reise geht weiter! Die Herren40 vom Tennisteam Hörstel gewannen am Samstag auch ihr 4. Spiel in der Westfalenliga gegen den heißesten Mitanwärter auf den nun greifbar nahen Gruppensieg, SuS Bielefeld mit 5:4. Der Liganeuling um Mannschaftsführer Heinz-Georg Klasing konnte dabei gegen den Regionalliga Absteiger aus Ostwestfalen so gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen, denn wie schon im Match gegen den TC Buer konnten erneut alle 3 Doppel gewonnen werden und dieses diesmal sogar nach einem 2:4 Rückstand nach den Einzeln. Die Nervenschlacht mit dem umjubelten Siegpunkt holten dabei Hendrik Böttcher und Heinz-Georg Klasing im 2. Doppel durch einen knappen 3 Satz-Sieg, der streckenweise auf des Messer's Schneide stand. Doch der Reihe nach: die Hörsteler reisten hochmotiviert und voller Selbstbewusstsein nach Bielefeld, waren sie sich doch um die Wichtigkeit dieses Schlüsselspiels um den Gruppensieg bewusst. Bielefeld und Hörstel rangierten vor der Partie punktgleich nur getrennt durch die bessere Spieldifferenz an der Tabellenspitze. In der ersten Einzelrunde bekam Hörstel jedoch gleich einen herben Dämpfer verpasst. Martin Bolte an Nr.4 fand gegen Mönter überhaupt nicht ins Match und gab in dieser Höhe völlig unerwartet mit 1:6 und 1:6 ab. Auch Heinz-Georg Klasing an Nr.6 konnte seine Form aus den Vorwochen leider nicht abrufen, das 3:6 3:6 gegen Kornfeld kam doch auch einigermaßen unerwartet, es stand somit schnell 2:0 für die Bielefelder. Aber da war ja noch Thorsten Fraaß an Position 2, der mit Geoffrey Weisner zwar einen starken Gegner hatte, jedoch alle bisherigen Einzel sehr stabil, spielstark und weitgehend ungefährdet gewonnen hatte. Doch zur großen Ernüchterung des Hörsteler Anhangs lief zum einen bei Fraaß diesmal auch nicht alles nach Wunsch, zugleich spielte Weisner in Topform und luxte Hörstel beim 6:2 4:6 und 7:5 auch den dritten Einzelpunkt ab. Keine guten Aussichten also für die zweite Einzelrunde, in der Wolfgang Nolze an Nr.5 jedoch schnell für den Anschlusspunkt sorgte, durch ein stark herausgespieltes 6:0 und 6:2 gegen Spornitz. Markus Schäche an Nr. 3 zeigte eine ansprechende Leistung gegen Osterwald, musste aber doch in eine etwas unglückliche 4:6 4:6 Niederlage einwilligen. Somit lag es an Hendrik Böttcher, durch einen Sieg im Spitzeneinzel gegen Michael Schwarzer doch noch die Spannung ein wenig aufrecht zu erhalten für die Doppelspiele, in denen es für Hörstel bisher ausgezeichnet lief. Und Böttcher wurde beim 6:1 und 6:3 auch seiner Favoritenrolle gerecht und sorgte damit für das wichtige 2:4. Alle 3 Doppel mussten somit für den Gesamtsieg gewonnen werden, Klasing und Co. versuchten es mit der selben Aufstellung, die vor einigen Wochen gegen den TC Buer auch schon zum Erfolg geführt hatte. Und die Rechnung schien zunächst aufzugehen: Fraaß/Nolze spielten gegen Schwarzer/Osterwald erneut ein sehr starkes 1. Doppel und sorgen mit einem 6:4 und 6:3 für den 3:4 Anschlusspunkt. Und auch Schäche/Bolte konnten sich gegenüber ihren Einzelleistungen enorm steigern und erfighteten trotz 2:5 Rückstand im ersten Satz ein knappes 7:6 und 6:4 gegen Fischer/Kornfeld und damit den 4:4 Ausgleich. Das 2. Doppel mit Böttcher/Klasing gegen Weisner/Spornitz musste somit die Entscheidung bringen. Bielefeld gewann den ersten Satz knapp mit 7:5 und der zweite Satz verlief spannend und ausgeglichen bis in den Tie-Break, obwohl beide Seiten einige Chancen hatten, den Satz bzw. das Match vorzeitig zu entscheiden. Die Spannung war somit auf dem Siedepunkt, denn entscheiden Weisner/Spornitz den Tie-Break für sich, ist das Match für Hörstel gelaufen und der Traum vom Gruppensieg wäre somit geplatzt gewesen. Doch Böttcher/Klasing besannen sich auch ihre Stärke, hatten bei einigen wichtigen Spielsituationen auch das nötige Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite und retteten durch ein 7:3 Tie-Break Erfolg den zweiten Satz. Im dritten und entscheidenden Satz gelang ihnen gleich zu Beginn ein beruhigendes Break, das sie sich auch bis zum Schluss nicht mehr nehmen ließen. Einige kritische Situationen waren aber dennoch zu überwinden, bis ihnen schlussendlich beim Stand von 5:3 ein erneutes Break gelang und es damit sensationell doch noch Spiel, Satz und 5:4-Sieg für das Tennisteam Hörstel hieß. Klar, dass der Jubel keine Grenzen mehr kannte, denn mit diesem Sieg ist ihnen der Gruppensieg nun wohl nicht mehr zu nehmen, und der Traum vom Finale um die Westfalenmeisterschaft und den Regionalligaaufstieg im August ist greifbar nahe. Zuvor stehen noch die letzten 2 Gruppenspiele auf dem Programm, im Heimspiel gegen den Gelsenkirchener TK (20. Juni) und auch in der Auswärtspartie beim TC RW Gevelsberg (27. Juni) sind sie jedoch klarer Favorit.

Sonntag, 7. Juni 2009

Fortsetzung des Westfalenliga-Siegeszuges

Die Herren40 vom SC Hörstel haben auch die 3 wöchige Spielpause in der Westfalenliga gut verkraftet und ihr Match am vergangenen Samstag gegen den Tabellenletzten vom THC im VfL Bochum mit 9:0 gewonnen. Sie fahren nun am kommenden Samstag zum punktgleichen Tabellenführer SuS Bielefeld und es ist klar, dass hier die Entscheidung um den Gruppensieg fallen wird. Gegen Bochum wurde das Team von Mannschaftsführer Heinz-Georg Klasing auch ohne ihre etatmäßige Nr. 4 Martin Bolte ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. So kam an Nr. 6 erstmals Matthias Middendorf zum Einsatz und konnte mit einem glatten 2-Satz Sieg vollauf überzeugen. Bis auf Wolfgang Nolze, der in seinem Einzel über 3 Sätze gehen musste und mit seinem Gegner zeitweise doch mehr Probleme hatte als ihm lieb war, gingen alle Einzel relativ glatt und ungefährdet an die Hörsteler, die es mit dem 6:0 Zwischenstand in den Doppeln eigentlich etwas ruhiger angehen lassen konnten. Klasing/Schäche sorgten aber beim Stand von 8:0 mit ihrem zweiten Doppel noch einmal für einen tollen Fight. Denn nach verlorenem ersten Satz lagen sie auch im 2. Satz schon mit 3:5 und 0:40 zurück, konnten jedoch die Matchbälle abwehren und auf 4:5 verkürzen. Hier schafften sie dann das gleiche Kunststück noch einmal, wehrten also bei 0:40 erneut 3 Matchbälle ab und gewannen den Satz und schließlich auch noch das ganze Match und ließen den Gästen aus der Ruhrstadt somit keinen Ehrenpunkt. Nun gilt es alle Kraft und Konzentration zu sammeln für das Spiel gegen Bielefeld am kommenden Samstag. Wird der Aufsteiger auch dieses Match gegen den Regionalliga-Absteiger der vergangenen Saison gewinnen? Für große Spannung ist auf jeden Fall gesorgt, beiden Teams rangieren nur getrennt durch die Spieledifferenz gleichauf an der Tabellenspitze und der Sieger dieser Partie wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit für das Finale um den Regionalligaaufstieg im August qualifizieren.


Dienstag, 26. Mai 2009

Thorsten Fraaß wird Vize Westfalenmeister!

Bei 76. Westfälischen Tennis-Meisterschaften 2009 beim TC Brackwede vertraten am vergangenen Wochenende drei Spieler in der Altersklasse Herren 40 die Farben des Tennisteams Hörstel und dies mit großem Erfolg.
Martin Bolte gewann seine Erstrundenbegegnung gegen den Spitzenspieler des TC SuS Bielefeld Michael Schwarzer mit 7:6/6:3 und musste sich dann leider in Runde zwei Lutz Rethfeld vom THC Münster mit 2:6/2:6 geschlagen geben.

Hendrik Boettcher, derzeit die Nr. 29 der Deutschen Rangliste und bei diesem Turnier an Position vier gesetzt, ließ Klaus Dohle (TC SWG Buer) beim 6:3/6:3 keine Chance.
Ebenso bezwang er im Viertelfinale Yves Stahl (Paderborner TC Blau-Rot), derzeit die Nr. 43 der Deutschen Rangliste, mit 7:6/6:2.
Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen Lutz Rethfeld, derzeit Nr. 17 der Deutschen Rangliste und bei diesem Turnier an Position zwei gesetzt.
Hier unterlag Hendrik Boettcher unglücklich mit 2:6/6:4/6:7.
Thorsten Fraaß, aktuell DTB Nr. 96, bekam es zum Auftakt mit Klaus Strotmeier vom VfL Sassenberg zu tun und gewann mit 6:0/6:1. Sein Gegner in der zweiten Runde, Robert Kleffmann (TC HW Gladbeck) konnte auf Grund einer Verletzung leider nicht antreten, so dass er kampflos ins Viertelfinale einzog.
Hier wartete dann Ralf Sonderhüsken (HTC Hamm), derzeit die Nr. 16 der Deutschen Rangliste und bei diesem Turnier an Position eins gesetzt. Nach hartem Kampf über dreieinhalb Stunden rang Thorsten Fraaß ihn mit 6:7/7:5/6:1 nieder und stand somit im Halbfinale.
Gegner hier war dann Bernd Richardt (TC Geithe) die aktuelle Nr. 20 der Deutschen Rangliste und hier an Position drei gesetzt. Auch hier dauerte die Begegnung wieder über dreieinhalb Stunden.
Der Sieger hieß mit 7:5/4:6/6:3 erneut Thorsten Fraaß. Das Endspiel war gebucht.
Hier wartete dann Lutz Rethfeld (THC Münster) mit 2:6 ging der erste Satz verloren doch der Hörsteler fand immer mehr zu seinem Spiel, bis ihn beim Stand von 5:3 eine Verletzung so sehr behinderte, das er bei 5:4 zur Aufgabe gezwungen wurde.
Nach dem Westfälischen Vize-Titel im Sommer 2008 und Winter 2008/2009 durch Hendrik Boettcher stellt das Tennisteam Hörstel nun mit Thorsten Fraaß einen weiteren
Westfälischen-Vize-Meister im Einzel.
Die Doppelkonkurrenz, für die Hendrik Boettcher und Thorsten Fraaß gemeinsam gemeldet hatten fand leider nicht statt.

Dienstag, 19. Mai 2009

Beide Damenmannschaften des Tennisteams Hörstel erfolgreich!

In den ersten ausgetragenen Begegnungen der Damen Kreisliga spielten sowohl die erste Mannschaft als auch die zweite Mannschaft des Tennisteams Hörstel erfolgreich auf.
Im Auswärtsspiel gegen die Tennisabteilung des SV Dickenberg kam die zweite Mannschaft zu einem 6:3 Erfolg. Die Einzelpunkte zum zwischenzeitlichen 4:2 sicherten, Carmen Berghaus, Eva Berghaus, Fabienne Borchert und Denise Osterbrink.
Zwei weitere Punkte verbuchte Hörstels „Zweite“ durch Eva Berghaus/Pia Klausmeyer und Fabienne Borchert/Carmen Berghaus.
Das erste Heimspiel der Saison hatte auch die „Erste“ gegen den bisherigen Tabellenführer TSC Rot-Weiß Münster. Durch die Erfolge von Nadine Schluch, Caren Visse, Marina Börgel, Claudia Berdel und Stefanie Liedmeyer lagen die Damen bereits nach den Einzeln mit 5:1 in Front.
In den Doppeln steuerten Schluch/Börgel und Mollen/Liedmeyer noch zwei weitere Punkte zum 7:2 Gesamterfolg bei.
Am kommenden Donnertag spielt die erste Mannschaft ab 10.00 Uhr beim TSV Ladbergen und die zweite Mannschaft hat im Spiel gegen den neuen Tabellenführer TC BW Tecklenburg Heimrecht auf der Tennisanlage an der Westfalenstraße.

Sonntag, 17. Mai 2009

SC Hörstel siegt im Marathon-Tenniskrimi

Es war schon kurz vor 21 Uhr, als die Westfalenliga Herren40 des SC Hörstel fast zeitgleich jubelnd aufeinander zuliefen um ihren 6:3 Erfolg gegen den TC Buer zu feiern. Vorangegangen waren teils extrem lange und nervenaufreibende Matches, die die Zuschauer auf der heimischen Anlage an der Westfalenstraße in ihren Bann zogen. Die Ruhrstädtler waren in Bestbesetzung angereist um ihre Auftaktniederlage gegen SuS Bielefeld wett zu machen und sich damit noch die Chance auf den Gruppensieg offen zu halten. Und welch harte Nuss da auf Teamcaptain Heinz-Georg Klasing und Co. warten sollte, wurde gleich in der ersten Einzelrunde deutlich. Zwar konnte Thorsten Fraaß an Position 2 sein Match gegen Klaus Dohle nach leichten Anlaufschwierigkeiten relativ glatt mit 7:5 und 6:2 gewinnen, in den parallel laufenden Einzeln von Martin Bolte (Nr.4) und Heinz-Georg Klasing (Nr.6) entbrannte jedoch ein sehr zähes Ringen um jeden einzelnen Punkt. Am Ende leider jeweils zu Gunsten der Gäste, denn nach jeweils rund dreistündiger Spielzeit mussten sich sowohl Bolte mit 3:6 6:4 3:6 gegen Peter Waschkowski, als auch Klasing mit 7:5 3:6 5:7 gegen Jörg Neubauer geschlagen geben. Als danach dann auch noch Markus Schäche an Nr.3 trotz guten Spiels gegen den sehr stark spielenden Dirk Hammel mit 3:6 und 4:6 verlor, stand es bereits 3:1 für die Gäste, bevor Hendrik Böttcher im Spitzeneinzel gegen Axel Goike seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 6:2 6:4 Sieg auf 2:3 für Hörstel verkürzen konnte. Doch die Zuschauer und Spieler mussten sich nun noch lange gedulden, bis feststand, ob es nun mit einem 3:3 oder mit einem 2:4 Rückstand in die Doppel ging. Denn Wolfgang Nolze and Nr.5 machte es in seinem Einzel gegen Carsten Kreuz sehr spannend, die Führung wechselte ständig hin und her, bevor Nolze nach über dreistündiger Spielzeit schließlich mit 6:3 5:7 7:5 gewann und damit den umjubelten dritten Einzelpunkt sicherte. Trotzdem war damit vielleicht ein wichtiger Grundstein zum Sieg gelegt, dennoch war weiterhin volle Konzentration angesagt, denn für beide Teams war immer noch alles drin. Dass am Ende alle 3 Doppel an Hörstel gingen, war so sicherlich nicht zu erwarten, denn von der Aufstellung her standen sich sehr ausgeglichene Paarungen gegenüber. Doch sowohl Fraaß/Nolze im ersten (7:5 6:4 gegen Dohle/Hammel), also auch Böttcher/Klasing (7:6 6:2 gegen Goike/Haus) und Bolte/Middendorf (6:4 7:5 gegen Waschkowski/Kreuz) in den Doppeln zwei und drei spielten stark auf, behielten in den wichtigen Sitatuationen die Nerven und sorgten damit für den umjubelten 6:3 Endstand gegen einen der Mitaspiranten auf den Gruppensieg. Durch diesen Sieg haben die Herren40 nun gute Voraussetzungen geschaffen um als Liganeuling tatsächlich um den Gruppensieg mitspielen zu können, der sie ins Finale um den Regionalligaaufstieg bringen würde. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, das entscheidende Spiel wird wohl am 13. Juni im Auswärtsspiel beim bisher ebenfalls ungeschlagenen Regionalliga-Absteiger SuS Bielefeld fallen. Zuvor, am 6. Juni, steht zunächst ein weiteres Heimspiel gegen den bisher sieglosen THC im VfL Bochum auf dem Programm. Hörstel ist hier sicherlich klarer Favorit, sollte aber auch dieses Match mit der gleichen Konzentration wie die Bisherigen angehen.


Zweiter Sieg im zweiten Spiel für das Herren40-Westfalenligateam des SC Hörstel, v.l.n.r.:
Martin Bolte, Wolfgang Nolze, Rolf Mackowiak, Matthias Middendorf, Thorsten Fraaß, Hendrik Böttcher, Heinz-Georg Klasing, Markus Schäche.